Plattierte Werksotffe, Spitzenqualität mit Tradition

Als Bernhard Bauer, ein junger Kaufmann aus Letmathe, 1913 die Wickeder Eisen- und Stahlwerk GmbH gründete, ahnte er wohl kaum, dass sein kleiner Betrieb über 100 Jahre später zu einem der weltweit führenden Unternehmen für spezialisierte metallische Vorprodukte gehören würde. Die Wickeder Westfalensthahl GmbH ist heute Muttergesellschaft der Wickeder Group.

Den Weg dahin ebnete er mit einem feinen Gespür für Trends und dem großen Willen, außergewöhnliche Lösungen zu finden. Bernhard Bauer erkannte schon frühzeitig die Bedeutung metallplattierter Werkstoffe. Bereits 1920 meldete er ein wegweisendes Patent an: Das Plattieren von Eisenbändern mit Aluminium. Der so produzierte Werkstoff ist heute unter dem Namen FERAN bekannt. Noch vor 1930 konnte dieses Material als verkaufsreifes Erzeugnis weltweit auf den Markt gebracht werden. Die Neuentwicklung von plattierten Materialien spielt nach wie vor die entscheidende Rolle bei uns und auch noch heute sind die Nachkommen von Bernhard und Paula Bauer als Gesellschafter in der Wickeder Gruppe tief verwurzelt.

Mehr zum geschichtlichen Werdegang sehen Sie hier im Überblick.

1913  
Gründung als Kaltwalzwerk und Präzisions-Zieherei durch Herrn Bernhard Bauer in Wickede (Ruhr) unter dem Firmennamen WICKEDER EISEN- UND STAHLWERK GmbH
 

1920  
Patenterteilung für das Plattieren von Eisenbändern mit Aluminium; heute unter der Marke FERAN bekannt
 

1943  
Zerstörung des Werkes durch Kriegseinwirkungen (Möhnekatastrophe)
 

1949  
Wiederaufbau des Werkes und Produktionsneubeginn


1962  
Aufnahme der Kaltprofilfertigung im Wickeder Eisen- und Stahlwerk GmbH

 

1964  
Übernahme Kaltwalzwerk Ebbinghaus & Co. sowie des Profilwalzwerkes Kraft & Co. unter einheitliche Weiterführung als WESTFALENSTAHL Kalt- und Profilwalzwerke GmbH, Hohenlimburg-Berchum


1969  
Entwicklung und Produktionsaufnahme von Schattenmaskenbandstahl bei der Westfalenstahl Kalt- und Profilwalzwerke
 

1978  
Aufnahme der Fertigung von Buntplattierungen (z.B. CUFER und BRAFER) bei der Wickeder Eisen- und Stahlwerk GmbH
 

1985  
Ausweitung der Plattierfertigung auf Edelstahlplattierungen bei der Wickeder Eisen- und Stahlwerk GmbH

 

1991  
Zertifizierung der Wickeder Eisen- und Stahlwerk GmbH und Westfalenstahl GmbH nach ISO 9002 durch Lloyd’s
 

1993  
Fusionierung der Wickeder Eisen- und Stahlwerk GmbH mit der Westfalenstahl GmbH zur WICKEDER WESTFALENSTAHL GmbH
 

1994/1995  
Gründung der WICKEDER WESTFALENSTAHL HOLDING GmbH
 

1995  
Zukauf des Kaltwalzwerkes Gebr. Risse GmbH, Wickede
 

1996  
Verschmelzung der Risse Kaltwalzwerk GmbH mit der Wickeder Westfalenstahl Holding GmbH
 

1997  
Anerkennung und Zertifizierung der WICKEDER WESTFALENSTAHL GmbH & Co. KG nach den Forderungen der QS 9000
 

1999
Die WIWE Holding GmbH wird zum 1.10. umfirmiert in WICKEDER WESTFALENSTAHL GmbH
 

1999  
Umwelt-Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001
 

2000
Inbetriebnahme Vertikal-Durchlaufglühanlage
 

2001
Bildung Geschäftsfeld CRC (Cold Rolled and Clad Material)
 

2002
Die Wickeder Steel Company wird Mitglied der Wickeder Gruppe.
 

2007
Kauf von Engineered Materials Solutions (USA)
 

2011
Strategische Investition in die DNick Holding plc mit den operativen Tochtergesellschaften Deutsche Nickel GmbH (Schwerte) und Auerhammer Metallwerk GmbH (Aue)
 

2012
Ausbau der Beteiligung an der DNick Holding plc – Wickeder Westfalenstahl verfügt nun über ca. 75 % der Anteile

 

2013
Die Wickeder Westfalenstahl GmbH, Stammhaus der Wickeder Group, feiert 100jähriges Bestehen


2014
Die Auerhammer Metallwerk GmbH wird 100%ige Tochterfirma


2015
Die Wickeder Steel Company wird an Voestalpine, der Kaltbandbereich wird an C.D. Wälzholz verkauft

 

2016
Die Wickeder Westfalenstahl GmbH erwirbt Inflotek mit über 60% Anteilsnahme

 
2016
Die Wickeder Westfalenstahl GmbH erwirbt MPU als 100%-Tochterfirma
 

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Wickeder Westfalenstahl
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